JELSI: EIN DORF ZUM ENTDECKEN
Jelsi ist ein Ort von ca. 2000 einwohnern und liegt ca. 23 Km westlich von Campobasso am
rechtlichen Ufer des flußes Carapelle der auf der rechetn seite in den fluß Tappino mündet. Jelsi lebt
von agrikultur. Das volk stammt aus der antike. Ein wissenschaftler behauptet, daß eine verbindung
zum bulgarischen volk (im VII jahrhundert der Longobardenzeit) besteht. Der name wurde
gegründet zum Andeken an die Stadt Tybicza, die am fluß Tibisco liegt, der in die Donau mündet.
Der antike Teil des Dorfes liegt fast elliptisch auf einem senkrechten Grundstück, daß
wieabgeschnitten auf der Carapelle endet. Man kann noch die alte Mauer und manche alte Tß ren,
enge, Gassenmit kleinen Treppen, sehen. Straß en und Gassen zirkulieren im Kreis, der auf einem
Dorfplatz endet. In dem Dorf Madrice liegt die Apostelkirche Andrea, die die ersten Mauern aus
dem XI. Jahrundert aufweist. Aus demV Jahrhundert stammt der Herzogspalast der Besitztum der
Familie Carafa war und die Kapelle der S.S Annunziata mit seiner Krippta, in der im jahre 1300, das
Leben Christi durch affreskenmalerei ausgeführt wurde.
Der neue Teil des Ortes Jelsi führt an der Super Straß e 17 entlang und die vielen Querstraßen
enden in der Landschaft. Der Palazzo Valiante liegt auf dem höchsten Punkt an der Hauptstraße, der
wie eine Festungwirkt, ein Beispiel aus dem XVII. Jahrhundert. Wien man an der Festung sehen
kann, war der Besitzer Andrea Valiante (1761-1829) ein mutiger Abendteurer, der gegen die
Regierung der Borbonen und Teilhaber der Carboneria war.
Auf dem Platz vor dem Palazzo Civico, kann man die Blütenpracht der Blumen bewundern. An
derHauptstraß e, wo der Palazzo Civico steht, kann man auch die Turmuhr und den monumentalen
Delfinbrunnen besehen. Santuario della Madonna delle Grazie, ungefähr 1 Km außerhalb des Dorfes
entfernt, wo auch das Kloster "Frati francescani" steht. Der Ort ist eine Oase des Friedens, der mit
Grü1nanlagen und frischen Wasserquellen umgeben ist. Durch die Ausflugswegw hat man einen
wunderbaren Ausblick auf das ganzeland, wo wir künstliche seen und wälder bewundern können.
In den 50. jahren ist ein groß er Teil von der Bevölkerung nach Kanada, Australien, Amerika
und in die europäischen Länder, ausgewandert. Ungefähr 200 Bauernhöfe auf 2000 Einwohner,
waren übriggeblieben.Durch die Auswanderer wurde die Tradition von dem Dorf Jelsi, in fremde
Lünder miteingeführt.
Am 26. Juli findet das Erntedankfest für das Korn, zum Andenken an die S.Anna, die die
Bevölkerung, als das Erdbeben am 26. Juli 1805 war, gerettet hat, stratt. Das Fest beginnt mit einem
Umzug der Karren die mit Ehren geschmückt sind. Es stellt das Leben der Bauern dar. In der
Vergangenheit hatten die karren keine Räder, sondern waren wie Schlitten gebaut, die durch Ochsen
gezogen wurden.
Die Agrikultur bietet auch Olivenöl, Macchione - und S. Martino - wein, salami und käse, an.
Das typische Gericht dieser Bevölkerung heißt "mpanatella" und besteht aus Gemüse, daß mit
ausgelassenem speck un pizza aus mais in einem zugedecketn Topf gargekocht wird. Die
charakteristischensüß speisen heiß en "peccellati", die es in der Osterzeit gibt.
Ende März, in der Zeit des S. Giuseppe, gibt es die "calzoni", die mit einem Kichererbsenteig
und Honig hergestellt werden.